Aktuelles

Dr. Christine Dörner, Vorsitzende des Stiftungsrats                        Otto Vogel, Vorstand der Stiftung

Aus der Kooperation mit dem Stadtjugendausschuss

Vom Stadtjugendausschuss Karlsruhe erreichte uns im Blick auf die durch die Getrud Maria Doll Stiftung geförderte Freizeit für alleinerziehende Mütter der nachstehende Bericht aus der Mitarbeiterzeitschrift des StJA. Wir geben ihn gerne weiter und danken für die freundliche Rückmeldung.

Mit der Dollstiftung in Baerenthal                                                  Baerenthal mit dem StJA

Aufgrund einer Kooperation mit der Dollstiftung konnten nahezu 50 Personen, allesamt alleinerziehende Mütter und ihre Kinder, eine Woche Urlaub in Baerenthal machen. Im Gespräch mit den Müttern wurde sehr deutlich, wie belastend sich oft ihr Alltag gestaltet. Umso mehr freuten sie sich über das tolle Angebot eines Urlaubs mit Rundum-Versorgung in Baerenthal. Begleitet wurde die Gruppe von zwei Sozialpädagogen und zwei Teamern aus dem StJA. So hatten die Erwachsenen und die Kinder und Jugendlichen kompetente Ansprechpartnerinnen, die ihnen sowohl beratend zur Seite standen, als auch gemeinsame Programmangebote vorbereiteten.

Besonders zu erwähnen sind die neu sanierten Bungalows, die sich für Familiengruppen auch sehr gut eignen. Schön für den stja war auch die Rückmeldung, dass sich alle in Baerenthal mit seinem angenehmen Team und seiner schönen Natur sehr wohl fühlten. Die Kinder stromerten bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Geländer herum und die Erwachsenen konnten sich zurücklehnen, durchatmen und erholen. Deshalb sagen wir ein ganz herzliches „DANKESCHÖN“ an die Dollstiftung für diese wunderbare Kooperation. Danke auch an das Team Baerenthal und an das Team jfbw, die dieses Angebot organisierten.

 

WORKSHOP "SENIOREN"

"Förderung der Altenhilfe" und "Unterstützung bedürftiger älterer Meenschen (Kleinrentner)" ist als Zweck der Getrud Maria Doll Stiftung in ihrer Satzung neben der Unterstützung alleinerziehender Mütter festgehalten. Hierfür führte die Stiftung einen weiteren Workshop durch, von dem sie sich wesentliche Hinweise für die Entwicklung ihres Förderkonzeptes in diesem Bereich versprochen hat. 

Am 10. Mai 2017 fand der Workshop in den Räumen der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg statt. Teilnehmende kamen aus der AWO, der Caritas| Kath. Dekant, dem Diakonischen Werk des Stadtkirchenbezirk, vor der Fachstelle "Leben im Alter" (Evang. Kirche in Karlsruhe), von den Paritätischen Sozialdiensten, von SozPädal, vom Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe und vom Seniorenrat sowie als Sachverständige die ehem. Leiterin der Bildungseinrichtung "junge alte". Seitens des Stadtverwaltung nahmen außerdem die Leiterin der Sozial- und Jugendbehörde (SJB) und der Leiter Sozialamts teil.

Die Auswertung der Veranstaltung dauert gegenwärtig noch an. Es wird aber Förderungen von Einzelfällen (vergleichbar den Regelungen bei den alleinerzie­hen­den Müttern) im Rahmen von Ko­operationsvereinbarungen geben, soweit die Organisation Interesse daran anmelden. Daneben wird die Stiftung signalisieren, dass sie im Blick auf nahezu jegliche Projekte im Bereich der Unterstützung von Senioren gesprächs­bereit ist, die von den einzelnen Organi­sa­tionen vorgelegt werden. Die finanzielle Unter­stüt­zung wird dabei sich auch auf den Prozess der Ausarbeitung von Konzeptionen erstrecken.

Einen Schwerpunkt wird die Stiftung nach Beschluss des Stiftungsrats vom 18.05.2017 setzen bei der Förderung von Projekten der wohnortnahen Unterstützungssysteme für ältere Menschen wie das bei Konzepten des Quartiermanagements realisiert wird.

 

Steuererklärung statt Angst und Unsicherheit

Im Diakonischen Werk des Stadtkirchenbezirks Karlsruhe ist eine Beratungsstelle für Prostituierte eingerichtet worden (http://dw-karlsruhe.de/index.php/angebot_beratungsstelle_prostituierte.html). In der Arbeit zeigt sich, dass Fragen des Steuerrechts eine strategische Funktion haben. Viele der Frauen, die häufig aus dem europäischen Ausland stammen, sind alleinerziehende Mütter; ihre Kinder, die in ihren Heimatländern leben, werden dann von Familienangehörigen betreut.

Oft werden die Frauen mit Falschinformationen in andauernder Abhängigkeit gehalten. Dem entgegen zu wirken, Fragen der Absicherung zu erörtern, Perspektiven zu entwerfen und Unsicherheiten zu beenden, versucht das Projekt. Mit der Stärkung des Selbstbewusstseins und dem Kennenlernen der Regelungen in Deutschland - besonders der speziellen Besteuerungsverfahren für Sexarbeiterinnen - lernen die Betroffenen, dem Staat auf Augenhöhe zu begegnen und die konfliktbehafteten Begegnungnen in diesen Angelegenheiten mit der Steuerbehörde und oft auch mit der Polizei zu vermeiden. Damit kann der Zugang zur Krankenversicherung und der Erhalt des Freizügigkeitsstatus erleichtert, aber auch Fragen des "Ausstiegs" nüchterner in den Horizont geholt werden.

Die Gertrud Maria Doll Stiftung unterstütz diese Beratungsangebot mit der Förderung der Honorarkosten.

Unterstützung für Kinder Alleinerziehender Mütter

Der "Verein zum Schutz misshandelter Frauen und deren Kinder e. V." (http://frauenhaus.de/index.php?id=home) hat ein Kinderprojekt eingerichtet. Es zielt auf die emotionale und psychosoziale Unterstützung für Kindern, die viel häusliche Gewalt erlebt haben und oft auffällig geworden sind. Hierbei neue Perspektiven zu erarbeiten, Selbstvertrauen wieder neu aufzubauen, Erlebtem Raum zu geben und Gefühle wieder zu erkennen und zu benennen, ist Ziel dieser Maßnahme. Die Getrud Maria Doll Stiftung unterstützt den Verein durch die Förderung der Personalkosten. Damit wird bei der stark nachgefragten Beratung ein zusätzlicher Beratungstag ermöglicht.

Rechtsberatung für alleinerziehende (werdende) Mütter

Alleinerziehende Mütter - oder auch Schwangere, die mit der Geburt des Kindes alleinerziehend sein werden, stehen oft vor vielschichtigen Problemen. Viele befinden sich in einer finanziellen Notlageund / oder finanzieller Abhängigkeit. Sie fühlen sich oft alleingelassen und überfordert mit den vielfältigen Fragestellungen, und es fehlen Informationen zu rechtlichen Ansprüchen und Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung.

Im Oktober 2016 begann pro familia logoein Beratungsangebot in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältinnen aus Karlsruhe.
Beratungsschwerpunkte sind dabei neben den familienrechtlichen Aspekten ( wie z.B. rechtliche Fragen zu Trennung, Scheidung, Unterhaltsansprüchen, Umgangs-/ Sorgerechtsregelungen) das Sortieren der rechtlichen Bedarfe, der anstehenden Aufgaben und Schritte, sowie begrenzt auch Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen. Genaueres ist auf der Homepage von pro familia logozu erfahren:
http://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/baden-wuerttemberg/karlsruhe/beratungsangebote/rechtsberatung-fuer-alleinerziehende-werdende-muetter.html 

Die Getrud Maria Doll Stiftung begrüßt dieses neue Angebot vonpro familia logound unterstützt es zunächst für die beiden kommenden Jahre. 

Die BNN hat vom neuen Angebot in ihrer Ausgabe vom 10. Oktober 2016 davon berichtet: Lesen Sie selbst.
Baden TV brachte die Meldung im Nachrichtenprogramm, nachzusehen unter http://www.baden-tv.com/mediathek/kategorie/badentvaktuell/video/kostenfreie-rechtsberatung-fuer-alleinerziehende-muetter/ .pro familia Beratung (Rechtsanwältin Simone Mehner in der Beratung mit einer Klientin bei pro familia)

„Wickelbereich“ in der Hardtstiftung Neureut

Die unterstützt unter anderem junge Mütter ab 13 Jahren, ihre Situation mit einem Kind zu bewältigen. Dazu gehört auch, dass die Mädchen und jungen Frauen unterstützt werden, ihre schulische und berufliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Damit sie diesen Mehrfachanforderungen gewachsen sein können, werden die Kinder durch die Hardtstiftung während der Schul- und Ausbildungszeiten in kindgerechten Räumlichkeiten von ausgebildeten Fachkräften betreut. Darüber hinaus werden die Mütter von den Mitarbeitenden in der Pflege, Versorgung und Förderung ihrer Kinder angeleitet und unterstützt.

Der in diesem Zusammenhang wichtige Wickelbereich im Wohnbereich war dringend renovierungsbedürftig geworden. Die Maßnahme wurde mit Mitteln der Gertrud Maria Doll Stiftung im Sommer 2016 durchgeführt. 

Die Gertrud Maria Doll Stiftung freut sich, dass mit dieser Kooperation mit der ein Zustand geschaffen werden konnte, der seiner Zwecksetzung unter heutigen  Verhältnissen angemessen ist und so den jungen Müttern und ihren Kindern zugute kommt.

Die BNN berichtete am 15. Oktober 2016 davon wie folgt: (hier anklicken)

Ein paar Eindrücke:

VORHER

vorher 2vorher 1 vorher 3

NACHER:

nachher 2nachher 1 nachher 3

EINZELLFALLHILFEN

Unter Einzelfallhilfe versteht die Gertrud Maria Doll Stiftung alle Unterstützungsleistungen, die einzelnen Personen auf Grund einer aktuellen Notsituation zugute kommen. Die Einzelfallhilfen werden nicht direkt von der Stiftung an die betreffenden Personen gegeben, sondern durch Organisationen verteilt, mit denen die Stiftung eine Kooperationsvereinbarung geschlossen hat.

Die Gertrud Maria Doll Stiftung hat nun mit neun (*) Organisationen Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet als  Grundlage für die Förderung von  Einzelfallhilfen für  alleinerziehende Mütter. Die Stiftung steht weiteren Kooperationspartnern offen gegenüber. Die Stiftung will damit einen Beitrag leisten, die vielfältigen Nöte von alleinstehenden Müttern zu lindern und wirksame, aber zugleich rasche Hilfe zu ermöglichen, die mit minimaler Bürokratie effizient im Sinne des Stiftungszwecks wirken kann.

(*)
AWO | Caritas Karlsruhe | Diakonisches Werk Karlsruhe | Frauenarbeit Evang. Landeskirche | Freunde für Fremde e V. |  Hardtstiftung | Paritätischen Sozialdienste Karlsruhe | pro familia | SKF Sozialdienst katholischer Frauen e. V. | Sozpädadal e.V. | Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)

 

Workshop April 2016

Die Stiftung wird ihre Ziele (Unterstützung von alleinerziehenden Müttern und sog. "Kleinrentnern") in verschiedenen Etappen verwirklichen. Sie konzentrierte sich zunächst vor allem auf die Unterstützung der alleinerziehenden Mütter.

In diesem Rahmen haben Vorstand und Stiftungsrat beim Workshop am 6. April 2016 Dank der Mitarbeit von elf Organisationen aus dem sozialen Netzwerk in Karlsruhe (*) einen großen Schritt hin auf die Vergabekonzeption der Stiftung gemacht. Einen Auszug aus dem Protokoll ist hier einzusehen.

WorkShop 1

(*)
AWO | Caritas Karlsruhe | Diakonisches Werk Karlsruhe | Frauenarbeit Evang. Landeskirche | Hardtstiftung | Paritätische Sozialdienste Karlsruhe | pro familia | SKF Sozialdienst katholischer Frauen e. V. | Sozpädadal e.V. | Stadt Karlsruhe Kinderbüro | Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)